Aktuell

Im Zuge der Entwicklung von Mobilitätsangeboten wird bei dem Bemühen um barrierefreie Mobilität der psychologische und kommunikative Aspekt meist wenig beachtet. Das Projekt Angstfrei mobil adressiert dieses Versäumnis und thematisiert diese Barrieren – im Bereich der Infrastruktur, vorhandener Mobilitätsangebote, sowie IT-Entwicklungen – und strebt nach deren Verbesserung  für Menschen, die von Ängsten betroffen sind. Mittels Befragungen und Mobilitätsspaziergängen werden die besonderen Anforderungen dieser Personengruppe erhoben sowie Maßnahmen zur besseren Informationsvermittlung sowie Kommunikation als auch Steigerung des Wohlbefindens für Menschen mit Ängsten im öffentlichen Verkehr entwickelt.

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien führt zur Zeit ausführliche Interviews  mit Betroffenen. In den Gesprächen werden aktuelle Problemlagen und Verbesserungspotenziale im öffentlichen Verkehrsnetz der Stadt Wien erhoben und evaluiert, um psychologische, kommunikative und technische Barrieren und angst-steigernde Faktoren zu identifizieren.

Auf Basis der interpretativen Auswertung, werden Workshops organisiert um die Ergebnisse mit ExpertInnen zu besprechen. Dadurch fließt Wissen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen und Branchen in das Projekt ein.

„Angstfrei Mobil“ soll die Informationsvermittlung durch weitere Services und Kommunikationsalternativen für Fahrgäste verbessern und das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Verkehrsnetz steigern.